Oh Mann was für ein Wetter!

Morgennebel

Heute Nachmittag im Zug hätte ich mal wieder massenweise Landschaften „machen“ können. Das geht witzigerweise erstaunlich gut, obwohl man ja grundsätzlich quer zur Fahrtrichtung fotografieren muss und oft auch mit einer dreckigen Scheibe zu kämpfen hat. Aussteigen und Putzen is nich 🙂

Das fast zwangsläufige Weitwinkel lässt akzeptable Verschlusszeiten zu. Bei so Motiven wie dem obigen ist die Verschlusszeit natürlich nicht von so großer Bedeutung, da hier sowieso kaum scharfe Elemente vorhanden sind. Aber heute war die Landschaft mit der untergehenden Sonne im Rücken wunderschön, farbenprächtig, teilweise schon fast herbstlich. Leider fahre ich diese Strecke nicht oft, so dass ich sie nicht kenne. Und das ist schon wichtig, denn bei 200 km/h ist die Reaktion nicht immer schnell genug.

Wenn man aber weiß, was wann kommt, und vielleicht sogar das ganze Jahr über auf einer Strecke fährt, dann lassen sich bestimmte Szenen sogar planen: Morgennebel, Sonnenauf- und Untergänge, Schattenspiele beim Überfahren einer Brücke und vieles mehr.

Aber es ist wie so oft beim Fotografieren: Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an!

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