K wie Kunst, Können, Katastrophe, …

Das Template des chinesischen Künstlers Ai Weiwei hat auf der documenta 12 seine Aufstellung nur um wenige Tage in der ursprünglichen Form überlebt. Schon am 5. Tag sorgte ein Sturm dafür, dass es zusammenfiel. Inzwischen hat der Künstler beschlossen, es in diesem Zustand zu belassen, da es ihm so noch sehr viel besser gefiele. Oh Wei-o-wei 😀

Auch andere „Kunstwerke“ haben mit den Unbilden der Natur zu kämpfen. Da ist zum Beispiel das Mohnfeld auf dem Friedrichsplatz, das nach 7 von 100 Tagen gerade mal eine einzige Mohnblüte hervorgebracht hat. Mal sehen, ob daraus noch etwas mehr wird, denn die vorgesehene Fläche ist noch bei weitem nicht mit knallroten Blüten ausgefüllt.

Und die Reisterrassen am Schlossberg in Wilhelmshöhe sind bislang ebenfalls ein Reinfall. Der Hang droht bei weiterer Bewässerung abzurutschen, also hat man selbige erstmal eingestellt. Dummerweise braucht der Reis zum Wachsen aber einiges an Wasser, das auch dank des in der Nähe befindlichen Lac durchaus reichlich vorhanden wäre. Leider hat der Untergrund des Hanges sich über die Jahrhunderte nicht angemessen auf die documenta 12 vorbereiten können. Hätte man ihm vielleicht mal eher sagen sollen … 🙂

Wie heißt es in der Werbung der „Gelben Seiten“ so schön? „Da hätte ich wohl mal jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt!“

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