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Sehfahrer

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Nordlichter

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Schon auf den Fotos beeindruckend, obwohl diese nicht mal im Ansatz wiedergeben können, was man erlebt. Wer mal das Glück hatte, dieses Naturschauspiel in Wirklichkeit zu erleben, vergisst es sein Leben lang nicht mehr.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-77800.html

 

Der Goldene Schnitt

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Ein Fotoblog, in dem nichts über den Goldenen Schnitt gesagt wird, ist sicher kein richtiges Fotoblog. Früher oder später musste es also auch zu so einem Artikel kommen. Ich habe ihn schon vor längerer Zeit geschrieben und im Kalender immer wieder verschoben. Nun ist er offenbar aufgetaucht, weil ich gerade nichts anderes für Euch habe. Nun aber zum Thema.

Über den Goldenen Schnitt ist seit dem Altertum viel geschrieben worden, aber wer glaubt, dass Fotofreunde und Fotofreundinnen sich darüber einig wären, was dieser Begriff tatsächlich bedeutet, der hat schon verloren.

Manchmal glaube ich, mit dem Goldenen Schnitt ist es wie mit dem Tempotaschentuch. Vor mir liegt eine Packung “Taschentücher supersoft”, also keine “Tempos”. Dennoch ist der Markenbegriff “Tempo” zu einem Allgemeinbegriff für Papiertaschentücher geworden. Ebenso ging es der Marke “nutella”, die heute vom Volksmund ganz allgemein für jeden beliebigen Nuss-Nougat-Brotaufstrich herhalten muss. So wird auch der Begriff “Goldener Schnitt” oft für eine fast beliebige Aufteilung des Fotos verwendet, was seiner eigentlichen Bedeutung nicht mehr entspricht.

Man hat es ja auch schwer. Da reden die einen von Goldenem Schnitt, die anderen von der Drittelregel. Wieder anderen reicht es, das Motiv “aus der Mitte” heraus zu holen, und selbst in irgendwelche Ecken gequetschte Hauptelemente wollte mir schon jemand als Goldenen Schnitt verkaufen.

Mehr: Lies den Rest dieses Artikels…

Valentinstag fällt aus

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Es heißt, der Valentinstag fällt dieses Jahr aus. Beweis? Numerologie!

14-2-12 :-)

 

Eis auf der Fulda

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Satellitenfoto der Melsunger Halbinsel (Westküste). Die vorgelagerte Insel rechts ist Röhrenfurth :-)

Von der Bartenwetzerbrücke hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Melsunger Staustufe. Unterhalb der Brücke bilden sich durch die starke Kälte dieser Tage die ersten Eisschollen, die Fulda friert allmählich zu. Im flachen Licht der Wintersonne erscheint dem Besucher die Eislandschaft fast wie eine Satellitenaufnahme aus großer Höhe, wie ich sie ähnlich auch bei Albedo39 gesehen habe. Die verwendete Technik ist natürlich in keinster Weise vergleichbar.

Melsungen liegt im Nordostteil des Schwalm-Eder-Kreises zwischen dem Melsunger Bergland im Osten und dem Homberger Hochland im Westen. Seine Kernstadt befindet sich am Einfluss des Kehrenbachs in die Fulda. (Quelle: Wikipedia)

Links: Melsungen, Homepage und Wikipedia

Jenseits von Raum und Zeit

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Endlich mal wieder Zeit für ein paar Fotos!

Fotorucksack schnappen, Stativ dranstecken und dann raus ins Grüne!

… und die Speicherkarte steckt im Computer!

Gottseidank habe ich noch eine alte 64er dabei. 64 Megabyte, keine Giga! Nicht nahezu unbegrenzt Platz! 18 Bilder kann ich machen, sagt die Camera (am Ende waren es dann 21, die Nikon schätzt recht zurückhaltend).

Und plötzlich ist es wieder da, das Gefühl, nicht unbegrenzt Platz zu haben, sparen zu müssen. Die Erinnerung an den Gedanken, “na, der Film ist ja erst halb voll”, sie schien fast verloren. Wieviel kamen uns diese 18 Aufnahmen vor, ein halber Film, meine Güte noch so lange bis ich endlich die Bilder sehe. Ob ich das heute überhaupt schaffe? Beherrschend ist in der Neuzeit eher das Gefühl: “Oh Mann, nur 18 Bilder!”

Doch es vergeht schnell. Das Wetter spielt mit, die Sonne schaut ab und an hervor, der Wald ist ruhig, die Vögel zwitschern, und der kleine Bach, die Ahne, schlängelt sich langsam zu Tal. Sie scheint zu sagen, “Mach langsam, lass dir Zeit! Schau mich an, ich tu’s auch! Wir schaffen das schon …” Hör auf die Natur, hier kann man auftanken. Digitalfotografie kann hektisch sein, muss aber nicht.

Es geht auch langsamer: Das Warten auf die Sonne, auf das richtige Licht. Es kommt ja fast immer irgendwann. Aber wie oft nehmen wir uns wirklich die Zeit, darauf zu warten, knipsen lieber drauflos, in der Hoffnung, am PC wird man’s schon richten können? Oder von dem misslungenen Bild wenigstens einen Ausschnitt noch für eine Montage verwenden zu können?

Statt dessen das Stativ aufstellen, fokussieren, ausrichten, nochmal ausrichten, Fokus kontrollieren, die eingestellte Blende überdenken, lieber etwas kleiner machen. Alles in Ruhe. Zeit ist ja genug da, dank Stativ auch Belichtungszeit. Dann aufstehen, die Gelenke knacken, sich strecken, ach ja, auslösen wollte ich auch … die 5 Sekunden für den Selbstauslöser dehnen sich ins Endlose. Der “Perfekte Moment”, in dem die Zeit stillsteht. (Anij, Star Trek – Der Aufstand)

Und die Ergebnisse? Was soll ich sagen? Befriedigend, einfach befriedigend.

Es war ein schöner Nachmittag!