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Januar, 2012

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Zum Nachdenken

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Diesen Text bekam ich im Dezember 2007 per Mail, im Original angeblich von einem Botanik-Studenten …

Das Paradoxe unserer Zeit in der Geschichte ist, dass wir höhere Gebäude haben aber eine kleinere Geduld, breitere Autobahnen aber engere Standpunkte. Wir geben mehr aus aber haben weniger, wir kaufen mehr aber genießen weniger.

Wir haben größere Häuser und kleinere Familien, mehr Annehmlichkeiten aber weniger Zeit, wir haben mehr Diplome aber weniger Verstand, mehr Wissen aber weniger Urteilsvermögen, mehr Experten und mehr Probleme, mehr Medizin aber weniger Wohlergehen.

Wir haben unsere Besitzungen vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.

Wir sprechen zu viel, lieben zu selten und hassen zu oft. Wir haben gelernt, unseren Lebensunterhalt zu bestreiten aber nicht das Leben. Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, nicht den Jahren Leben. Wir sind zum Mond geflogen und zurück aber haben Mühe, die Straße zu überqueren um den neuen Nachbarn zu treffen.

Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht unseren inneren Raum. Wir haben die Luft gesäubert aber die Seele verschmutzt, wir haben das Atom gespalten aber nicht unsere Vorurteile. Wir haben höhere Einkommen aber niedrigere Moral, wir haben viel Quantität aber wenig Qualität.

Dies sind die Zeiten der großen Menschen und schwachen Charaktere, steilen Profite und seichten Beziehungen. Dies ist die Zeit des Weltfriedens aber häuslicher Kriegsführung, mehr Freizeit aber weniger Vergnügen, mehr Nahrungsmittelarten aber weniger Nährwert.

Dies sind die Zeiten der doppelten Einkommen aber der vermehrten Scheidungen, der ausgefalleneren Luxushäuser aber der gebrochenen Heime. Es ist eine Zeit, in der es viel in den Schaufenstern gibt und nichts im Lager, eine Zeit, in der die Technologie Ihnen diesen Brief übermitteln kann und eine Zeit, in der Sie entscheiden können, entweder etwas zu bewegen …. oder einfach die Löschtaste zu drücken.

Das Buch der Bücher

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Nein, es geht nicht um die Bibel. Und nein, die Idee ist auch nicht von mir. “Kurt” lehrt uns Die 10 besten und meistbenutzten Ausreden bei mißlungenen Fotos.

Klick dich rein, es lohnt sich :-)

 

Fernwehfestival (2)

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Nach dem wunderbaren Vortrag “Seidenstraße” gestern von Konstantin Abert über seine abenteuerlichen Fahrten mit einem Trupp Wohnmobilen quer durch Europa und Asien gab es heute “Irland” von Günter Grüner, der mit Freundin und einem kleinen Geländewagen die grüne Insel (nomen est omen) bereist hat. Beeindruckende Fotos und ein lockerer Vortrag machten auch dieses Event zu einem Erlebnis.

Leider wird der Ausstellungsbereich rund um das Festival von Jahr zu Jahr kleiner. Es scheint kaum noch ein Händler oder Hersteller Interesse zu haben, seine Waren an die vom Fernweh erfassten Besucher zu bringen. Ich hoffe trotzdem, dass uns das Festival noch lange erhalten bleibt!

Fernwehfestival

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An diesem Wochenende steht in Göttingen wieder das Fernwehfestival an, inzwischen zum neunten mal. Es gibt wieder eine ganze Reihe interessanter Vorträge und Multimediaschauen, hier ist das aktuelle Programm des Jahres 2012.

Im letzten Jahr habe ich unter anderem den Vortrag von Claudius Diemer (Albedo39) besucht. Er berichtete über die Methoden, wie man mit Hilfe der Daten von Wetter- und Erdbeobachtungssatelliten faszinierende “Fotos” der Erde erstellen kann. Streng genommen ist es zwar eine bildliche Wiedergabe der Erde, aber kein Foto im eigentlichen Sinne, denn diese Darstellungen entstehen aus dem sinnvollen Zusammenspiel einer erklecklichen Anzahl von Datenquellen und Computerprogrammen, deren Komplexität man sich als Laie kaum vorstellen kann. Um so beeindruckender sind die Ergebnisse.

Unter dem Titel “Die gescannte Erde – wie Satelliten unsere Welt erfassen” ist dieser Vortrag in diesem Jahr erneut im Programm (Sonntag, 16 Uhr). Wer ihn also beim letzten mal verpasst hat, bekommt hiermit noch eine Chance. Es lohnt sich!

Von Köchen und Fotografen

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Ja, es ist ein alter Witz, und ich habe ihn auch schon ein paar mal gepostet, aaaaaber …

Der Chefkoch eines 5-Sterne-Restaurants kommt zufällig an einem Tisch vorbei und sieht dort ein Fotoalbum, das herumgereicht wird. Er betrachtet die Bilder und sagt:

Tolle Bilder sind das, Sie müssen eine sehr gute Camera haben!

Daraufhin antwortet der Gast:

Es freut mich, dass sie Ihnen gefallen. Das Essen war übrigens wirklich toll, Sie müssen einen sehr guten Herd haben!

Fiel mir grad so ein :D