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Oktober, 2009

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Summer’s gone

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Es ist nun der Herbst gekommen,
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut,
Vor dem bösen Winterwinde
Deckt er warm und sachte zu
Mit dem bunten Laub die Gründe,
Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren
Eine wunderschöne Frau,
Und von ihren langen Haaren
Goldne Fäden auf der Au
Spinnet sie und singt im Gehen:
Eia, meine Blümelein,
Nicht nach andern immer sehen,
Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften
Über blaue Berg und Seen
Ziehn zur Ferne nach den Klüften,
Wo die hohen Zedern stehn,
Wo mit ihren goldnen Schwingen
Auf des Benedeiten Gruft
Engel Hosianna singen
Nächtens durch die stille Luft.

Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Das Gedicht habe ich auf www.gedichte-fuer-alle-faelle.de gefunden.

Finsteres Mittelalter

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Auch wenn die Tannenburg in dem Ruf steht, jedes Jahr im Oktober verregnet zu sein, haben wir uns diesmal wieder entschlossen, wenigstens als Tagesgäste das Burgfest zu besuchen. Bezüglich des Wetters bot das Gelände das erwartete Bild. Allerdings waren die Teilnehmer deutlich weniger zahlreich als bei unserem letzten Besuch vor 2 Jahren. Damals war der obige Platz brechend voll, und auch die im Vordergrund sichtbare Wiese (die sich noch etwa 50 m in alle Richtungen aus dem Bild heraus erstreckt) weitestgehend belegt.

Auch die Stände auf der Burg selbst waren diesmal längst nicht so zahlreich wie damals. Eine Musikgruppe verabschiedete sich gerade, als wir ankamen, und kündigte eine Ansprache des Marktleiters an. Nach einer Runde durch die Burg und dem Genuss der leckeren Tannenburger (hier ein Foto aus 2007) begaben wir uns dann wieder zum Auto und kehrten zurück in die Neuzeit – durchnässt und einigermaßen enttäuscht.

Ich hoffe, dass die geringe Teilnehmerzahl für den Veranstalter kein finanzielles Desaster wird. Vielleicht hat der Wettergott ja noch ein Erbarmen gehabt und die Sonne ließ sich noch blicken. Andernfalls war es wirklich ein Einblick in das “Finstere Mittelalter”.