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Juni, 2007

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M wie Mohn

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Es werden immer mehr …

K wie Kunst, Können, Katastrophe, …

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Das Template des chinesischen Künstlers Ai Weiwei hat auf der documenta 12 seine Aufstellung nur um wenige Tage in der ursprünglichen Form überlebt. Schon am 5. Tag sorgte ein Sturm dafür, dass es zusammenfiel. Inzwischen hat der Künstler beschlossen, es in diesem Zustand zu belassen, da es ihm so noch sehr viel besser gefiele. Oh Wei-o-wei :-D

Auch andere “Kunstwerke” haben mit den Unbilden der Natur zu kämpfen. Da ist zum Beispiel das Mohnfeld auf dem Friedrichsplatz, das nach 7 von 100 Tagen gerade mal eine einzige Mohnblüte hervorgebracht hat. Mal sehen, ob daraus noch etwas mehr wird, denn die vorgesehene Fläche ist noch bei weitem nicht mit knallroten Blüten ausgefüllt.

Und die Reisterrassen am Schlossberg in Wilhelmshöhe sind bislang ebenfalls ein Reinfall. Der Hang droht bei weiterer Bewässerung abzurutschen, also hat man selbige erstmal eingestellt. Dummerweise braucht der Reis zum Wachsen aber einiges an Wasser, das auch dank des in der Nähe befindlichen Lac durchaus reichlich vorhanden wäre. Leider hat der Untergrund des Hanges sich über die Jahrhunderte nicht angemessen auf die documenta 12 vorbereiten können. Hätte man ihm vielleicht mal eher sagen sollen … :-)

Wie heißt es in der Werbung der “Gelben Seiten” so schön? “Da hätte ich wohl mal jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt!”

documenta XII

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Seit gestern hat die documenta XII ihre Pforten geöffnet. War das Eröffnungsfest am Freitagabend noch buchstäblich “ins Wasser gefallen”, so konnte der erste Ausstellungstag bis auf einen kurzen Regenschauer am Samstag Nachmittag bei Sonnenschein genossen werden. Zusammen mit einem Fotofreund habe ich die Stadt unsicher gemacht. Von den wenigen freistehenden Kunstwerken abgesehen konnte man sehr viele Streetfotos machen, Menschen aller Coleur bevölkerten die Stadt und hatten keine Scheu vor der Camera (wie so oft) sondern stellten sich teilweise sogar noch in Positur!

Die 100 Chinesen mit Rollkoffern haben wir zwar nicht gefunden, aber dafür eine ganze Reihe von fotografierenden Asiaten. Fast glaubte man das Klischee erfüllt, als ein solcher in einen kleinen Wagen stieg, sich einmal um die eigene Achse drehte und dabei jede Wand mit seiner kompakten Digicam einmal fotografierte. Nach spätestens 10 Sekunden war er aus dem Wagen wieder draußen :-D So kann man Kunst konsumieren!